Jahresabschluss 2014

Ein Rückblick

Auch in diesem Jahr bereitete der ökumenische Gesprächskreis den Jahresabschlussgottesdienst vor.

Im Mittelpunkt stand die Frage, was ich von Weihnachten als Ermutigung in das kommenden Jahr nehmen kann.

Da war zum einen die Geschichte vom "Nachweihnachtsengel", die wie folgt beginnt:

Als ich dieses Jahr meine Krippe und die fünf Weihnachtsengel wieder einpackte, behielt ich den Letzten in der Hand. „Du bleibst", sagte ich. „Ich brauche ein bisschen Weihnachtsfreude für das ganze Jahr.

„Da hast du aber Glück gehabt", sagte er.
„Wieso?", fragte ich ihn.
„Na, ich bin doch der einzige Engel, der reden kann."

Stimmt! Jetzt erst fiel mir auf: ein Engel, der redet? Da hatte ich wirklich Glück gehabt. „Wieso kannst du eigentlich reden? Das gibt es doch gar nicht!"

„Doch, das ist so. Nur wenn jemand nach Weihnachten einen Engel zurückbehält, nicht aus Versehen, sondern wegen der Weihnachtsfreude — wie bei dir —, dann können wir reden. Aber es kommt ziemlich selten vor. Übrigens, ich heiße Heinrich."

Der folgende Predigttext  Galater 4,4ff fordert uns auf, die befreiende Botschaft des Weihnachtsevangeliums ganz bewusst auf unser eigenes Leben umzuschreiben. Im Angesicht Gottes der Frage nachzugehen, was es denn ist, das mich an einem befreiten Leben hindert Und in einem zweiten Schritt Gott um seine Begleitung auf den Wegen der Befreiung mitzugehen.

Als eine meditative Unterstützung wurden am Ende des  Gottesdienstes unsere Bitten in Form eines "Rauchopfers" vor Gott getragen.

Und am Ausgang erhielt jeder aus der Hand dieses Engels einen biblischen Zuspruch
 

Pfr G. Wehmeier und der ökumenische Geprächskreis